Reaktion auf das Erdbeben in Port-au-Prince, Haiti

Amputationen, auf den Straßen aufgestapelte Leichen, ein verwestes Bein, das auf dem Boden gefunden wird, der stechende Geruch von Infektionen und Tod, weinende Kinder mit starken Schmerzen…“.

Dies sind die Worte einer unserer Verbindungspersonen vor Ort in Port-au-Prince, während sie die Nachwirkungen des Erdbebens beschrieb, das Haiti im Januar 2010 heimsuchte.

Der World Children’s Fund Deutschland e.V. reagierte auf die Krise durch Finanzierung und Koordination von Hilfssendungen für die Erdbebenopfer, darunter Lebensmittelrationen und Versorgungsgüter, Decken, Sturmlaternen, Trockenfisch, Spaghetti, Speiseöl, Stärkemehl, Bohnen und Reis.

Der World Children’s Fund Deutschland e.V. unterstützte auch fünf Gesundheitsmobile, die in ganz Port-au-Prince unterwegs waren, um die am schlimmsten betroffenen Menschen in den Gebieten Jacquet Toto, Trichet und Santo zu behandeln. Krankenschwestern und Ärzte arbeiteten rund um die Uhr, um Hunderttausende von Menschen, die von dem Erdbeben heimgesucht worden waren, medizinisch zu versorgen. Die fünf Gesundheitsmobile behandelten 120 bis 300 Kinder pro Tag wegen der zahlreichen Verletzungen und des Mangels an medizinischem Personal.

Wir sind unseren Spendern in aller Welt dankbar, die ihre Hände ausgestreckt haben und mit uns als Partner zusammenarbeiten, um den unschuldigen Opfern des Erdbebens von Haiti Hilfe und Entlastung zu bringen.