Ernährungsprogramme

Armut ist eines der Hauptprobleme in Entwicklungsländern. Daraus resultieren zum einen Obdachlosigkeit, unreines Trinkwasser und vermeidbare Krankheiten, aber auch Hunger und Unterernährung. Laut Weltgesundheitsorganisation leiden weltweit über 600 Millionen Menschen an einer Unterernährung.

Eine Mangel- oder Unterernährung kann zum einen aus einer ungenügenden Menge an Nahrung, aber auch aus einer einseitigen Ernährung und einem damit verbundenen Mangel an Nährstoffen und Vitaminen resultieren. Dies führt wiederum zu einer Immunschwäche, wodurch die Betroffenen anfälliger für Krankheiten werden, die dann schwerwiegende Verläufe annehmen können.

Besonders Kinder sind von einer Mangel- oder Unterernährung in Entwicklungsländern betroffen. Bei Kindern wirkt sich die Unterernährung durch körperliche und geistige Beeinträchtigungen in der Kindesentwicklung aus.

Außerdem hat eine Mangel- oder Unterernährung schwere gesundheitliche Auswirkungen wie den Abbau der Muskulatur, Atembeschwerden oder den Abbau der Energie- und Eiweißreserven.

Diese Auswirkungen einer Unterernährung führen bei Kindern häufig zum Tod. Über ein Drittel der Kindersterblichkeit ist auf Mangelernährung zurückzuführen.

Ernährungsprogramme von WCF

Der World Children’s Fund hilft durch Bereitstellung von Nahrung, Unterkunft und medizinischer Versorgung. Eines unserer größten Projekte, sind unsere Ernährungsprogramme. In Kenia führten wir in den ärmsten Regionen des Landes, wie Garissa, Makindu sowie den Slums von Kibera Programme für die Ernährungserziehung von Kindern ein. Weltweit leben schätzungsweise eine Milliarde Menschen in Slums.

Bis 2030 wird diese Zahl gemäß den Erwartungen auf zwei Milliarden steigen. Der Slum Kibera ist einer der größten auf dem afrikanischen Kontinent. Die Unterernährung betrifft dort unzählige Kinder. Durch die Unterernährung, den Mangel an sauberem Trinkwasser und die mangelhafte Hygiene leiden dort viele Kinder an Seuchen und Krankheiten.

Der WCF ermöglicht mit seiner Arbeit eine Verbesserung der Lebenssituation in diesen Gebieten. Vor allem die Kinder profitieren dort von unseren lebensrettenden Ernährungsprogrammen. Beispielsweise konnten deutliche Verbesserungen des Energieniveaus und des Wohlbefindens der Kinder festgestellt werden, nachdem sie nur 10 Tage an einem unserer Ernährungsprogramme teilgenommen haben.

In Sambia führt der WCF zwei Ernährungsprogramme im Großraum Lusaka durch – eines davon ein Ernährungsprogramm für Schulen. Die Kinder erhalten dort in den Ausbildungseinrichtungen ausgewogene Mahlzeiten.

Das zweite Programm deckt 11 verschiedene Regionen ab und versorgt Waisen, gefährdete Kinder, Menschen mit Behinderung und Alte mit einer ausgewogenen Ernährung.
Weitere Ernährungsprogramme wurden im Kongo, Malawi, Äthiopien, Mosambik, den Philippinen, Thailand und Liberia eingeführt.

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